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Aus VolvoPedia
Der schwedische Fahrzeugkonzern Volvo (lat.: ich rolle) wurde 1927 als Pkw-Hersteller gegründet. Die PKW-Sparte Volvo Car Corporation wurde 1999 an Ford verkauft.
Die Volvo Group (nur noch namensgleich mit Volvo Car) stellt heute Busse (Volvo Buses) und Lastkraftwagen der Marken Volvo (Volvo Trucks), Renault Trucks, Mack Trucks und Nissan Diesel, sowie Baumaschinen her. Unter dem Namen Volvo Penta, ebenfalls ein Teil der Volvo Group, werden sehr erfolgreich Marine- und Industriemotoren über ein weltweites Händlernetz vertrieben.
Bis 1973 ein reiner Fahrzeugkonzern, wurde Volvo vom damaligen Vorstandsvorsitzenden Pehr G. Gyllenhammar zu einem Multikonzern ausgebaut. 1994 beendete der damalige Vorstandvorsitzende Sören Gyll diesen Trend. Alle Töchter außerhalb des Fahrzeugsegmentes mit Ausnahme von Volvo Financial wurden nach und nach verkauft.
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Geschichte der Volvo Car Corporation
Volvo wurde von 2 Angestellten der SKF AB, nämlich dem Ingenieur Gustaf Larson und dem Verkaufschef Assar Gabrielsson, gegründet. Der Name Volvo war bereits 1915 von SKF als Markenzeichen eingetragen worden, wurde aber ab 1919 nicht mehr verwendet. Nachdem der SKF-Vorstand 1926 von Gustaf Larson und Assar Gabrielsson von ihrem Vorhaben, einer Automobilproduktion, überzeugt werden konnte, wurde der Name durch SKF wieder aktiviert und Assar Gabrielsson ab dem 1. Januar 1927 als Generaldirektor eingesetzt.
Der erste Serien-Volvo war ein Volvo ÖV4 („Jakob“). Nach anfänglichen Schwierigkeiten (der erste ÖV4 fuhr wegen eines verkehrt eingebauten Teils nur rückwärts), verließ das Fahrzeug am 14. April 1927 um 10 Uhr die Werkshalle. ÖV4 stand für Öppen vagn, 4 Zylinder. Kurz darauf, im Sommer 1927, folgte der geschlossene 4-Zylinder PV4 (Person vagn). Von beiden Modellen wurden bis 1929 insgesamt 996 Exemplare verkauft.
Bis 1958 legte Volvo 10 weitere Fahrzeugserien auf, darunter 1954 der extrem seltene, nur 67 mal gebaute P1900 mit GFK-Karosserie.
Mit dem Volvo PV444 (1947-1958) und seinem Nachfolger, dem Volvo PV544 (1958-1965) gelang Volvo der internationale Durchbruch und mit insgesamt 440000 verkauften Fahrzeugen ein Welterfolg.
Mit vorbereitungen für Dreipunkt-Sicherheitsgurte ab 1955 und serienmäßigem Einbau der Gurte ab 1958 im Modell Volvo PV544-Sport und ab 1959 in allen Modellen avancierte Volvo zu einem Vorreiter in Sachen passiver Sicherheit.
1956-1970 baute Volvo insgesamt 667.332 Fahrzeuge des Typs Volvo P120, genannt "Amazon". Die serienmäßig eingebauten Kopfstützen festigten Volvos guten Ruf in Fragen passiver Sicherheit weiter.
Der von 1960 bis 1973 gefertigte Volvo P1800 stellte einen für Volvo eher untypischen Sportwagen dar. Der von 1971 bis 1973 gefertigte Sportkombi P1800 ES wurde unter dem Spitznamen „Schneewittchensarg“ zur Legende. Von 1974 bis 1980 wurde der in erster Linie für das Militär entwickelte Volvo C202 Cross Country (genannt Lapplander) und die 3-achsige Allradvariante C303/306 gefertigt.
Die Volvo Serie 140 legte das lange Zeit typische kantige, funktionelle Design der Volvo-PKW zu Grunde. 1968 bis 1975 kam der Volvo Serie 164 als Oberklassemodell hinzu.
Der Nachfolger, die Serie Volvo Serie 200, erschien 1974 und wurde 19 jahre bis 1993 produziert.
1975 übernahm Volvo die PKW-Sparte des Niederländischen Fahrzeugherstellers DAF. Der DAF 66 mit Variomatikgetriebe wurde als Volvo 66 weiter produziert. Ab 1976 wurden dort die Fahrzeuge der Volvo Serie 300 hergestellt und mit Variomatik-Getrieben ausgestattet. Schaltgetriebe, das (M45r) gab es erst ab Modelljahr 1978. Die Produktion der Volvo Serie 300 endete 1991.
Die 1982 vorgestellte Serie 700 war bis zur Unterkante der Türscheibenrahmen verzinkt und wies äusserst haltbare Motoren auf, was sie bis heute sehr beliebt macht.
1986 wurde der erste Volvo-Fronttriebler, der im Werk in den Niederlanden gefertigte 480 ES, eingeführt, dessen Design entfernt an den P1800 ES anknüpft. Ihm folgten 1988/89 die Mittelklasselimousinen 440 und 460.
1990 wurde die Volvo Serie 900 als Nachfolger der 700er Serie vorgestellt und löste diese 2 Jahre später, im Jahr 1992, endgültig ab.
Die Volvo PKWs:
Vorkriegsmodelle
- Volvo ÖV4 („Jakob“)
- Volvo PV4
- Volvo PV650, Volvo PV651, Volvo PV652
- Volvo PV653, Volvo PV654, Volvo PV655
- Volvo PV657, Volvo PV658, Volvo PV659
- Volvo PV36 („Carioca“)
- Volvo PV51, Volvo PV52
- Volvo PV53, Volvo PV54, Volvo PV55, Volvo PV56, Volvo PV57
- Volvo PV60 („The Yankee Car“)
Nachkriegsmodelle
- Volvo PV800 („Sugga“) (PV821, PV822, PV823, PV824, PV831, PV832, PV833, PV834)
- Volvo PV444/Volvo PV544 („Buckelvolvo“)
- Volvo PV445 / P210 ("Duett")
- Volvo P1900
- Volvo P120 4-Türer (P121, P122 für den Export), P130 2-Türer, P220 Kombi („Amazon“)
- Volvo P123GT („Amazon Sport“)
- Volvo P1800
- Volvo P1800 ES („Schneewittchensarg“)
- Volvo 66 (vom Niederländischen Kfz-Hersteller DAF entwickelt)
- Volvo 140
- Volvo 164
- Volvo 240
- Volvo 260
- Volvo 340
- Volvo 360
- Volvo 440
- Volvo 460
- Volvo 480
- Volvo 740
- Volvo 760
- Volvo 780
- Volvo 940
- Volvo 960
- Volvo S90
- Volvo V90
- Volvo 850
- Volvo C30
- Volvo C70
- Volvo S40 (bis 2003)
- Volvo S40 (ab 2003)
- Volvo S60
- Volvo S70
- Volvo S80
- Volvo V40
- Volvo V50
- Volvo V70
- Volvo XC60
- Volvo XC70
- Volvo XC90
- Volvo YCC
Militärfahrzeuge
- Volvo TP21
- Volvo C202 („Lapplander“, frühere Bezeichnungen: L3314, L3315)
- Volvo C303/304/306 („Cross Country“)
- Volvo L3304 (Panzerabwehrkanonenträger 9031)

